Finale: MTSV Selsingen krönt sich zum Deutschen Meister
Im großen Finale um die Deutsche Meisterschaft trafen der TSV Schülp und der MTSV Selsingen aufeinander. Beide Teams hatten sich mit starken Leistungen ins Endspiel gespielt, doch am Ende setzte sich Selsingen mit einer abgeklärten Vorstellung durch und sicherte sich den Titel.
Der erste Satz begann ausgeglichen. Selsingen erwischte mit einem Angabenpunkt von Rieke Schwarze den besseren Start und ging mit 2:0 in Führung. Doch Schülp ließ sich nicht abschütteln und glich durch eine Fehlangabe von Selsingen zum 2:2 aus. Anschließend übernahm der MTSV wieder das Kommando, spielte druckvoll und setzte sich auf 7:3 ab. Ein Absprachefehler in der Annahme brachte Selsingen sogar mit 9:4 in Front. Doch Schülp kämpfte sich zurück und kam auf 10:10 heran. In einer spannenden Schlussphase behielt Selsingen die Nerven und entschied den Satz mit 12:10 für sich.
Auch im zweiten Durchgang zeigte sich Selsingen stabil. Nach einer 4:2-Führung kam Schülp zwar noch einmal auf 4:4 heran und ging kurzzeitig mit 6:5 in Führung. Doch Selsingen blieb ruhig, drehte das Spiel erneut und setzte sich mit einem Ass zum 7:6 wieder in Front. In der Schlussphase war der MTSV nicht mehr zu stoppen: Mit druckvollen Angriffen erarbeitete sich das Team einen 10:7-Matchball, den es souverän verwandelte.
Mit dem 11:7-Satzgewinn sichert sich der MTSV Selsingen den Titel und ist neuer Deutscher Meister der Frauen 30! Der TSV Schülp darf sich nach einer starken Turnierleistung mit der Silbermedaille schmücken.
Spiel um Platz drei: TSV Calw sichert sich Platz drei
Im kleinen Finale trafen der Wardenburger TV und der TSV Calw aufeinander, um den dritten Platz des Turniers auszuspielen. Die Calwerinnen zeigten sich gut erholt von ihrer Halbfinalniederlage und dominierten die Partie mit einer konzentrierten Leistung.
Im ersten Satz erwischte der WTV den besseren Start und führte schnell mit 3:1. Doch Calw fand zunehmend besser ins Spiel und drehte die Partie nach einer Serie von Eigenfehlern des Wardenburger Teams zur 6:4-Führung. Wardenburg versuchte gegenzuhalten, doch zwei aufeinanderfolgende Fehlangaben von Sabrina Rohling besiegelten den deutlichen Satzgewinn für Calw mit 11:5.
Um dem Spiel eine Wendung zu geben, nahm Wardenburg im zweiten Satz einen Doppelwechsel vor. Saskia Schneider und Franziska Pestrup kamen neu ins Spiel und brachten frischen Wind. Die Partie verlief nun ausgeglichener, mit ständigen Führungswechseln bis zum 6:6. Doch als Calw auf 8:6 davonzog, nahm der WTV eine Auszeit – vergeblich. Die „Löwinnen“ behielten die Kontrolle, und als Wardenburg beim Stand von 10:6 erneut eine Angabe verschlug, war die Entscheidung gefallen. Sonja Pfrommer setzte mit einem Ass den Schlusspunkt zum 11:7.
Damit sichert sich der TSV Calw den dritten Platz, während der Wardenburger TV sich mit Rang vier begnügen muss.
Spiel 10: MTSV Selsingen bezwingt Calw und steht im Finale
Das zweite Halbfinale zwischen dem TSV Calw und dem MTSV Selsingen bot ein packendes Duell auf Augenhöhe, in dem Selsingen am Ende die stärkeren Nerven bewies.
Im ersten Satz wechselte die Führung mehrfach, bis ein kleiner Bruch im Spiel der Calwerinnen entstand. Sonja Pfrommer unterlief eine Fehlangabe, und Selsingen nutzte die Gelegenheit, um sich mit 6:4 abzusetzen. Doch die „Löwinnen“ kämpften sich zurück und glichen zum 6:6 aus. Ein Eigenfehler brachte Selsingen jedoch erneut in Front, und die starke Rieke Schwarze sorgte mit einem präzisen Angabenpunkt für die 8:7-Führung. Nach einer Auszeit der Selsingerinnen zeigte Laura Marofke ihr Können und sorgte mit einem cleveren Ball für das 10:8. Kurz darauf machte Selsingen den Satzgewinn mit 11:8 perfekt.
Im zweiten Durchgang dominierte zunächst der TSV Calw. Mit einem starken Spielaufbau und gezielten Angriffen setzte das Team den MTSV unter Druck und erspielte sich eine schnelle 4:0-Führung, die Selsingen zur frühen Auszeit zwang. Nach dem Timeout kam Selsingen zwar besser ins Spiel, doch Calw behielt die Oberhand. Trotz einer Aufholjagd der Gegnerinnen und einer Auszeit beim Stand von 8:6, brachten die „Löwinnen“ den Satz konzentriert zu Ende und glichen mit 11:7 aus.
Der Entscheidungssatz war an Spannung kaum zu überbieten. Calw erspielte sich beim Seitenwechsel eine knappe 6:5-Führung, baute diese auf 9:6 aus und zwang Selsingen zur Auszeit. Doch der MTSV bewies Kampfgeist und nutzte Fehler der Calwerinnen, um den Ausgleich zum 9:9 zu erzielen. In der Verlängerung drehte Selsingen das Spiel endgültig, als sie einen Calwer Angriffsball erfolgreich aufbauten und zur 11:10-Führung verwandelten. Wenig später machte der MTSV mit 12:10 den Finaleinzug perfekt!
Damit trifft der MTSV Selsingen im Finale auf den TSV Schülp.
Spiel 9: TSV Schülp zieht ins Finale ein!
Das erste Halbfinale zwischen dem Wardenburger TV und dem TSV Schülp versprach von Beginn an Spannung. Beide Teams kämpften um jeden Ball, doch Schülp erwischte den besseren Start.
Im ersten Satz entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel. Schülp führte knapp mit 5:4, während Wardenburg noch nicht richtig ins Spiel fand. Doch dann setzte sich der TSV mit einer starken Phase auf 7:4 ab und zwang Wardenburg zur ersten Auszeit. Ein Eigenfehler auf Seiten des WTV brachte Schülp weiter in Front (8:4). Trotz einer kämpferischen Leistung von Wardenburg behielt Schülp die Kontrolle und sicherte sich mit 11:7 den ersten Satz.
Der zweite Durchgang begann mit einem Blitzstart des Wardenburger TVs. Mit einer konzentrierten Leistung zog das Team auf 4:0 davon, woraufhin Schülp früh die Auszeit nahm. Der TSV fing sich jedoch schnell und kämpfte sich Punkt für Punkt heran. Beim Stand von 6:6 war das Spiel wieder völlig offen. Doch Schülp behielt in der entscheidenden Phase die Nerven. Nach einer Wardenburger Auszeit beim Stand von 10:8 verwandelte der TSV wenig später den Matchball zum 11:9 und zog damit ins Finale ein!
Der TSV Schülp trifft dort auf den Sieger des zweiten Halbfinals zwischen dem TSV Calw und dem MTSV Selsingen.
Spiel 8: MTSV Selsingen dominiert und zieht ins Halbfinale ein
Im letzten Viertelfinale des Tages ließ der MTSV Selsingen nichts anbrennen und zeigte eine konzentrierte Leistung gegen die ESG Karlsruhe. Bereits früh setzte sich das Team mit 6:2 ab, woraufhin Karlsruhe eine Auszeit nahm. Doch die Eigenfehler auf Karlsruher Seite blieben das große Problem, sodass Selsingen kaum Mühe hatte, den Satz mit einem klaren 11:2 für sich zu entscheiden.
Auch im zweiten Durchgang änderte sich das Bild kaum. Selsingen zog mit 6:1 davon, woraufhin Karlsruhe erneut eine Auszeit nahm. Zwar versuchte ESG, mit mehr Druck zu agieren, doch die Selsinger Abwehr hielt stark dagegen. Karlsruhe kam noch auf 8:4 heran, doch zwei Wechsel auf Selsinger Seite brachten keinen Bruch ins Spiel. Mit einem souveränen 11:5 machten sie den Halbfinaleinzug perfekt.
Damit stehen die Halbfinals fest: Der MTSV Selsingen trifft auf den TSV Calw, während der TSV Schülp gegen den Wardenburger TV um den Finaleinzug kämpft.
Spiel 7: TSV Calw bleibt cool und sichert sich das Halbfinalticket
Im Viertelfinale zwischen dem TSV Calw und dem Braschosser TV entwickelte sich von Beginn an ein enges Duell. Beide Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch, in dem keine Mannschaft einen entscheidenden Vorsprung herausspielen konnte. Nach einer frühen 4:2-Führung der Calwerinnen glich Braschoss durch einen Eigenfehler auf der Gegenseite zum 5:5 aus. Es blieb bis zum 8:8 hochspannend, woraufhin Calw eine Auszeit nahm. Auch danach schenkten sich die Teams nichts – beim Stand von 10:10 ging es in die Verlängerung. Dort behielt der Favorit aus Calw die Nerven und setzte sich schließlich mit 12:10 durch.
Im zweiten Satz erwischte Calw den besseren Start und erspielte sich eine schnelle 5:2-Führung. Der Braschosser TV kämpfte verbissen und versuchte durch einen Spielerinnenwechsel neue Impulse zu setzen, doch Calw blieb konzentriert und baute die Führung weiter aus. Trotz einer Auszeit und eines kurzen Aufbäumens von Braschoss ließ sich der TSV den Sieg nicht mehr nehmen und machte mit einem 11:5 den Halbfinaleinzug perfekt.
Der nächste Gegner wird im letzten Viertelfinale zwischen dem MTSV Selsingen und der ESG Karlsruhe ermittelt.
Spiel 6: TSV Schülp ringt Gastgeber Moslesfehn nieder und zieht ins Halbfinale ein
Das Viertelfinale zwischen dem Gastgeber SV Moslesfehn und dem TSV Schülp versprach von Anfang an Hochspannung – und es hielt sein Versprechen.
Der erste Satz begann ausgeglichen, doch Moslesfehn setzte sich mit einem starken Angriffsspiel auf 3:1 ab. Besonders Karen Meyer überzeugte mit druckvollen Angaben, die den SVM mit 6:2 in Führung brachten. Schülp kämpfte sich jedoch zurück und verkürzte nach einer Fehlangabe des Gastgebers auf 7:6. In einer dramatischen Schlussphase wechselte die Führung hin und her, doch Schülp bewies Nervenstärke und entschied den Satz mit 15:13 für sich.
Der zweite Satz begann mit Eigenfehlern auf beiden Seiten, doch Schülp setzte sich mit 5:3 ab. Moslesfehn zeigte Kampfgeist und nutzte seine Heimstärke, um sich zurückzukämpfen. Mit unermüdlichem Einsatz und klugem Spielaufbau holten sich die „Mossis“ den Satz mit 11:9 und erzwangen den Entscheidungssatz.
Im dritten Satz hielt Moslesfehn zunächst gut mit, doch nach dem Seitenwechsel schlichen sich zu viele Fehler ein. Schülp blieb ruhig, spielte clever und nutzte die Unsicherheiten des Gegners eiskalt aus. Mit einem souveränen 11:5 sicherten sich die Norddeutschen den Halbfinaleinzug und ließen die Heimfans enttäuscht zurück.
Damit steht das erste Halbfinale fest: Wardenburger TV gegen TSV Schülp
Spiel 5: Sensation im Derby: Wardenburger TV besiegt Ahlhorner SV im Viertelfinale
Das erste Viertelfinale des Tages hatte es in sich – ein spannendes Derby zwischen dem Ahlhorner SV und dem Wardenburger TV.
Im ersten Satz ging es zunächst eng zu, mit einem leichten Vorteil für Wardenburg, das mit 2:1 in Führung ging. Doch der Ahlhorner SV kämpfte sich zurück. Ein Leinenfehler in der Angabe von Wardenburg ermöglichte den Führungwechsel zum 3:2 für den ASV. Besonders Marie-Therese Rothmaier glänzte mit ihrem präzisen Leinenspiel, aber auch Wardenburg zeigte sich stark in der Abwehr. Der Satz entwickelte sich zu einem echten Krimi, mit zahlreichen Führungswechseln. Schließlich hatte Ahlhorn durch einen starken Angriff von Rothmaier den ersten Satzball bei 10:8, den sie mit einem letzten, nervenstarken Punkt zum 12:10 für sich entscheiden konnten.
Im zweiten Satz jedoch übernahm Wardenburg mehr und mehr die Kontrolle. Mit einer 6:3-Führung setzte sich der WTV ab, was Ahlhorn zu einer Auszeit zwang. Ein taktischer Wechsel beim ASV brachte Sandra Schubert in die Abwehr, doch Wardenburg ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Nach einem Leinenfehler von Ahlhorn stellte Wardenburg mit 10:4 den Satzball und gewann diesen nach einem Fairplay von Janna Köhrmann, die einen nicht erkannten Fehler aufdeckte. Der Satz ging mit 11:6 an den WTV.
Im entscheidenden dritten Satz gelang es Ahlhorn zwar, sich auf 3:1 abzusetzen, doch Wardenburg kämpfte sich zurück und übernahm die Führung mit 4:3. Ein Fehler auf Ahlhorns Seite brachte den WTV weiter in Führung, und die Auszeit von Ahlhorn brachte nichts. Mit einem letzten Angabenfehler des ASV sicherte sich Wardenburg den dritten Satz und den 11:6-Sieg.
Die erste Sensation des Wochenendes war perfekt – der Wardenburger TV besiegte einen der großen Titelfavoriten und zieht ins Halbfinale ein.
Spiel 4: Spannender Schlagabtausch: ESG Karlsruhe setzt sich gegen SV Tannheim durch
Im ersten Satz zeigte die ESG Karlsruhe eine starke Leistung und führte schnell mit 4:1. Tannheim hatte Probleme, ins Spiel zu kommen, und Karlsruhe setzte sich mit einem soliden Spielaufbau auf 6:2 ab. Als es dann 8:3 und 10:4 stand, war der Satz praktisch entschieden. Karlsruhe ließ nichts mehr anbrennen und sicherte sich mit einem 11:4 den ersten Satz.
Der zweite Satz begann anders, Tannheim hatte nun einen besseren Start und ging mit 3:1 in Führung. Karlsruhe wirkte in dieser Phase verunsichert und Tannheim baute die Führung auf 5:1 aus. Karlsruhe konnte nicht mehr antworten, und Tannheim spielte den Satz souverän zu Ende, mit 11:4 ging der Satz an Tannheim.
Im Entscheidungssatz war es ein spannender Schlagabtausch. Karlsruhe startete mit einem Angabenfehler und einem Leinenfehler von Tannheim, sodass sie sich mit 2:0 in Führung setzten. Doch Tannheim kämpfte sich zurück und übernahm mit 3:2 die Führung. Es folgte ein intensives Hin und Her, wobei Karlsruhe mit einer 6:4-Führung in die Satzpause ging. Nach dem Seitenwechsel blieb Karlsruhe souverän und gewann den Satz mit 11:6.
Mit dem Sieg im Entscheidungssatz setzte sich die ESG Karlsruhe mit 2:1 durch und trifft im Viertelfinale auf den MTSV Selsingen.
Spiel 3: Braschosser TV ringt MTV Hammah in drei Sätzen nieder – Verletzungspech überschattet das Spiel
Der Braschosser TV setzt sich in einem hart umkämpften Match mit 2:1 (9:11, 11:6, 11:7) gegen den MTV Hammah durch und zieht ins Viertelfinale gegen den TSV Calw ein. Doch die Partie wurde von zwei Verletzungen überschattet. Sowohl Sabrina Schmalbach auf Seiten von Braschoss als auch Jennifer Ehmke vom MTV Hammah mussten verletzt ausgewechselt werden – an dieser Stelle wünschen wir beiden Spielerinnen eine schnelle Genesung!
Im ersten Satz startete Hammah konzentriert und konnte sich nach einer frühen 3:2-Führung durch eine Reihe von Eigenfehlern der Braschosserinnen auf 6:2 absetzen. Braschoss kämpfte sich nach einer Auszeit wieder heran und verkürzte auf 6:4. Doch drei weitere Fehler ließen Hammah mit fünf Punkten davonziehen (9:4). Beim Stand von 10:5 hatte Hammah gleich fünf Satzbälle, doch Braschoss ließ sich nicht so leicht abschütteln. Nach einer Hammaher Auszeit beim 10:7 wurde es nochmal spannend, aber ein Fehler auf Braschosser Seite besiegelte den Satzgewinn für Hammah mit 11:9.
Der zweite Durchgang begann mit einem Schockmoment: Sabrina Schmalbach verletzte sich früh, und Braschoss musste umstellen. Doch das Team ließ sich nicht aus dem Rhythmus bringen und übernahm mit 4:3 die Führung. Mit clever gespielten Bällen und einer stabilen Abwehr zog Braschoss auf 7:4 davon. Trotz eigener Fehler, die Hammah auf 8:6 heranbrachten, spielte das Team konzentriert weiter und verwandelte den ersten Satzball zum 11:6.
Der Entscheidungssatz begann ausgeglichen, doch Braschoss konnte sich mit guten Rückschlägen und präzisen Angaben eine 5:2-Führung erarbeiten. Beim Stand von 6:3 verletzte sich dann Jennifer Ehmke vom MTV Hammah und musste ausgewechselt werden – ein weiterer bitterer Moment in dieser Partie. Nach dem Seitenwechsel setzte Braschoss das Spiel konzentriert fort und hielt den Vorsprung. Hammah kämpfte sich zwar noch einmal auf 9:7 heran, doch letztlich machte der Braschosser TV den Sack mit 11:7 zu und feierte den Einzug ins Viertelfinale.
Ein intensives Match mit vielen Wendungen, doch die Verletzungen der beiden Spielerinnen überschatteten das Geschehen. Wir hoffen auf eine schnelle Genesung für beide!
Spiel 2: TSV Schülp setzt sich gegen ETV Hamburg durch – Zweiter Satz wird zum Krimi
Der TSV Schülp zieht mit einem 2:0-Sieg (11:1, 13:11) gegen den ETV Hamburg ins Viertelfinale ein und trifft dort auf die Heimmannschaft aus Moslesfehn. Während der erste Satz eine klare Angelegenheit war, entwickelte sich der zweite Durchgang zu einem echten Krimi.
Schon früh übernahm der TSV Schülp die Kontrolle. Janina von der Lieth setzte ihre Mitspielerinnen mit präzisen Vorlagen immer wieder gut in Szene. Gleich zu Beginn überraschte Schülp den ETV mit einem cleveren Lüpfer in den 3-Meter-Raum. Kurz darauf folgte ein schneller Punkt durch Kim Ratjen, die mit einem gut platzierten Ball die Hamburger Abwehr ausspielte. Nach einer 5:0-Führung nahm der ETV Hamburg eine Auszeit, doch Schülp ließ nicht nach und holte sich den Satz souverän mit 11:1.
Im zweiten Satz stellte der ETV Hamburg das Spiel um und hielt mit. Schülp wechselte doppelt, behielt aber zunächst die Kontrolle. Janina von der Lieth bewies erneut ihr gutes Auge für das Spielgeschehen und nutzte eine Lücke in der Hamburger Abwehrreihe clever zum zwischenzeitlichen 2:0 aus. Schülp vergrößerte die Führung auf 7:2. Nach einer Auszeit des ETV gelang es den Hamburgerinnen immer besser, Lücken in der Schülper Abwehr zu finden und sie kämpften sich zurück ins Spiel. Besonders in der Schlussphase wurde es spannend: Beim Stand von 10:7 für Schülp startete Hamburg eine furiose Aufholjagd und glich zum 10:10 aus. Erst nach einer packenden Verlängerung sicherte sich Schülp mit 13:11 den knappen Sieg.
Nun wartet im Viertelfinale mit dem SV Moslesfehn die Heimmannschaft und damit eine echte Herausforderung für den TSV Schülp. Die Fans dürfen sich auf ein intensives Duell freuen!
Spiel 1: Wardenburger TV startet mit souveränem Sieg in die Finalrunde
Der Wardenburger TV setzt sich mit einem überzeugenden 2:0 (11:6, 11:4) gegen die SG Kurtschau / Zeulenroda / Erfurt durch und zieht ins Viertelfinale ein. Dort kommt es nun zum mit Spannung erwarteten Derby gegen den Ahlhorner SV.
Im ersten Satz blieb es bis zum 6:4 noch offen, doch Wardenburg spielte konzentriert weiter und zog mit präzisen Angriffen und einer stabilen Defensive auf 10:4 davon. Kurtschau kämpfte um jeden Ball und wehrte zwei Matchbälle ab, ehe Sabrina Rohling mit einem Ass den Satz für ihr Team entschied.
Auch im zweiten Durchgang hielt Kurtschau zunächst dagegen, doch Wardenburg spielte abgeklärt und setzte sich durch konsequente Angriffe und Eigenfehler des Gegners schnell auf 6:2 ab. Nach einer Auszeit von Kurtschau beim Stand von 8:3 ließ der WTV nichts mehr anbrennen und machte mit einem 11:4 den Sack zu.
Damit steht der Wardenburger TV in der nächsten Runde und trifft im Viertelfinale auf den Ahlhorner SV. Für die SG Kurtschau endet das Turnier an dieser Stelle.